Die Freiwillige Feuerwehr Edendorf ist eine Feuerwehr mit Grundausstattung.
Das jährliche Einsatzaufkommen liegt zwischen 3 und 5 Einsätzen; hinzu kommt in der Regel noch die ein oder andere Alarmübung und Brandsicherheitswache.
Aus der Vergangenheit sammeln wir gerade die Einsatzzahlen und werden diese, neben den aktuellen Daten, ergänzen.
30. November 2007
Alarmübung in Altenmedingen
Hof Schenk
Die angenommene Sachlage: Feuer im Kartoffellager und im Stallgebäude. Vier Jugendliche werden vermisst.
Insgeasmat waren 47 Einsatzkräfte der Wehren Altenmedingen, Aljarn-Bohnsdorf, Eddelsdorf, Secklendorf und Edendorf alamiert und vor Ort.
Die Zusammenarbeit klappte vorzüglich. Hintergrund der Übung war die Prüfung der AGTs vor Ort und die Wasserversorgung
zu dem landwirtschaftlichen Hof. 3
21. September 2007
Rauchentwicklung im Nachtigallenweg
Übung unter Realbedingungen
Um 19:40 Uhr wurde der Alarm ausgelöst. Bereist um 19:48 war die Feuerwehr mit 8 Männern Edendorf vor Ort.
In den nächsten 1,5 Stunden war die FFW Edendorf für die Menschenrettung vor Ort zuständig. Die Zusammenarbeit mit den eingesetzten Wehren
klappte vorzüglich. Um 21:30 waren TSF (Stärke 6) und MTW (Stärke 2)wieder in Edendorf
25. August 2007
Stoppelfeldbrand
Edendorfer Straße
Ein Stoppelfeldbrand auf der K1 Richtung Wichmannsburg wurde am 17. Oktober um 18:23 Uhr gemeldet. Um 18:32 Uhr waren 9 Feuerwehrmäner der FFW Edendorf vor Ort.
Gleichzeitig traf die Feuerwehr Bienenbüttel ein, die den Brand löschte. Die FFW Edendorf brauchte nicht mehr eingreifen.
Menschen und Tiere waren nicht in Gefahr. Der Brand war schnell unter Kontrolle.
20. Mai 2007
Tödlicher Verkehrsunfall auf der K1
Richtung Altenmedingen, unmittelbar an der Kanalbrücke
21. Oktober 2006
Alarmübung: Brennendes VSE-Gelände in Bardenhagen
Feuer auf neuen VSE Gelände "Alte Rennbahn" - Personen eingeschlossen
Als am Samstagmorgen um 09:09 Uhr die Sirenen in Beverbeck, Eitzen I und Rieste heulten und in Bienenbüttel die Funkmeldeempfänger piepsten, ahnte noch niemand, dass Gemeindebrandmeister Manfred Zaiser zu einer Großübung hat alarmieren lassen. Der Diensthabende Leitstellendisponent Hans-Jürgen Cordes, selbst Gemeindebrandmeister in der Gemeinde Altes Amt Ebstorf, ging nach den Weisungen Zaisers vor, um das Übungsgeschehen wie gewünscht anlaufen zu lassen. "Einsatz für die Feuerwehren Beverbeck, Tanklöschfahrzeug Bienenbüttel, Eitzen I und Rieste - Feuer im Gebäude auf VSE Gelände Bardenhagen" hieß das Einsatzstichwort. Während der Alarmierungsphase traf Manfred Zaiser letzte Absprachen mit seinem Team der Einsatzleitung. Das Szenario hätte passender wirklich nicht sein können, denn selbst das Wetter entsprach dem Drehbuch: "Es ist ein sonniger Oktobermorgen mit Wind aus Nordost und Windstärke 4. In dem Trakt der neuen VSE-Halle, Stahlkonstruktion, bricht aus ungeklärter Ursache ein Feuer aus. Schnell steht der Teil der Halle unter Feuer. Der Verwalter der VSE erkennt die Lage und alarmarmiert die Feuerwehr." Nach wenigen Minuten rückten die ersten Kräfte mit ihren Einsatzfahrzeugen aus und brauchten weitere wenige Minuten um die Einsatzstelle erreichen zu können. Für die fast zeitgleich eintreffenden Wehren Beverbeck und Eitzen I hieß es nun die theoretische Lage zu erkennen und erste Maßnahmen einzuleiten. Die Erkenntnis, dass 4 oder gar 5 Personen nach Arbeiten in der Halle nicht aufzufinden waren, ließ die Vermutung reifen, dass sich diese noch im Brandobjekt befinden müssen. Zwischenzeitlich (09:17 Uhr) wurden die Feuerwehren Edendorf, Hohenbostel, Hohnstorf und Wichmannsburg nachalarmiert. Vier Trupps á zwei Personen sind unter schwerem Atemschutz im vernebelten Übungsobjekt auf Personensuche und werden schnell fündig. Nach und nach werden drei Jugendliche und zwei Erwachsene nach draußen gebracht. Die Löschwasserversorgung gestaltete sich problematisch, stand den Brandschützern doch nur eine Beregnungsanlage mit Elektropumpe zur Verfügung. Diese fiel in regelmäßigen Abständen aufgrund von Überhitzung aus, da von den vielen Einsatzkräften trotz diverser Strahlrohe noch zu wenig Wasser abgenommen wurde. Der Ausfall konnte aber vom VSE-Verwalter stets schnell beseitigt werden. Bei einem Stromausfall oder Kurzschluss wäre diese Quelle der Wasserentnahme allerdings schnell unbrauchbar und so müsste Wasser von weiter entfernten Stellen entnommen werden. Nach gut einer Stunde wurde die Übung beendet und die Einsatzfahrzeuge abfahrbereit gemacht. In der sich anschließenden "Manöverkritik" lobten Gemeindebrandmeister Manfred Zaiser und sein Stellvertreter Heinrich Ehlers die schnellen Ausrückezeiten und überlegten Handlungen am Übungsobjekt. Dabei stellte Zaiser heraus, dass die lange Wasserentnahme seine Begründung an einer aktuellen Überprüfung des Brandschutzes durch Brandschutzprüferin Petra Schunack habe und man so einen wichtigen Beitrag hierfür geleistet hat. Der scheidende Bürgermeister Dieter Holzenkämpfer nutzte den Rahmen, um sich noch einmal für das Geleistete zu bedanken und den jungen Brandopfer-Statisten der Jugendfeuerwehr Varendorf-Bornsen seine Hoffnung mit auf den Weg geben zu können, später als aktive Kräfte Ähnliches zu leisten.